Wir über uns

Der Tennengauer Kunstkreis (TKK) ist ein gemeinnütziger, auf ehrenamtlicher Basis organisierter Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, mittels Ausstellungen, Vorträgen, Lesungen, und Kunstfahrten das allgemeine Kulturverständnis im Tennengau und im Land Salzburg zu fördern. Überdies will der TKK Künstlerinnen und Künstlern aus der Region ein Forum bieten, ihre Arbeiten zu präsentieren und so auf sich aufmerksam zu machen.

Mit Ende März 2007 musste der Tennengauer Kunstkreis die seit Ende der 80er Jahre bespielten Räume am Molnarplatz als Ausstellungsort und Vereinslokal aufgeben, da der Besitzer Prof. Bernhard Prähauser nach Hallein zurückkehrte, um in seinem alten Atelier wieder zu arbeiten. In dieser Situation sahen wir uns vor die Herausforderung gestellt, uns nach einer neuen Heimstatt für den Verein umzusehen. Weil wir es für eine Kulturstadt wie Hallein als unerlässlich erachten, über eine renommierte Stadtgalerie zu verfügen und weil wir unsere kontinuierliche Arbeit an vertrautem Ort fortsetzen wollten, kam für uns eine als Möglichkeit im Raum stehende Vereinsauflösung nicht in Frage.

Aussenfassade Kunstraum pro arte

Nach Sondierung der Möglichkeiten und etlichen Diskussionsrunden stellte uns die Stadtgemeinde Hallein Räumlichkeiten in den von der „Heimat Österreich“ renovierten Gebäuden am Schöndorferplatz ein geeignetes Vereinslokal zur Verfügung.

Im September 2008 konnte der Verein den kunstraum pro arte am Schöndorferplatz 5 eröffnen: Die das Ambiente beherrschenden Tonnengewölbe kennzeichnen die für den Ausstellungsort pro arte charakteristische Prägung und sollen für die Verbindung von Kontinuität und Wandel stehen; nicht zuletzt soll die Möglichkeit eröffnet werden, mit den Jugendlichen des in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Schüler- und Studentenheims Kolping in ideellen Austausch zu treten.

Neben der Organisation von jährlich sechs bis acht programmierten Ausstellungen erstreckt sich das Betätigungsfeld des Vereins auch auf die Durchführung von Kunstfahrten, Lesungen und Workshops. Darüber hinaus wird in Form des unter der Leitung von Professor Josef Zenzmaier während der Schulzeit wöchentlich stattfindenden Aktzeichenkurses auch eine Möglichkeit zur selbständigen künstlerischen Betätigung geboten.

Vorstand 
Obfrau: Helga Besl (kümmert sich um unsere Mitglieder)
Obfrau Stellvertreter: Hajo Klingler (unser Mann für Alles)
Schriftführer: Peter Husty (Kunstfahrten)
Kassierin: Christiana Schaffenrath (hat die Finanzen im Blick)
Beirat: Leonhard Besl (Aktzeichnen und Homepage)

Mitglied werden

Werden Sie jetzt bei uns Mitglied und unterstützen Sie uns bei unseren Aktivitäten.

Ihr Beitrag bedeutet uns viel, denn er ermöglicht uns weiterhin aktiv an der Unterstützung von Künstlerinnen und Künstlern zu arbeiten. Wir bieten Präsentationsmöglichkeiten, Vorträge und ein umfangreiches Netzwerk.  Als gemeinnütziger Kunstverein sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen und würden uns daher sehr freuen, Sie als neues oder auch bleibendes Mitglied in unserem Verein und bei unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.
Wir freuen uns auf Sie und sagen jetzt schon DANKE!

Es gibt derzeit folgende Möglichkeiten einer Mitgliedschaft:
Ordentliches Mitglied: Euro 30,-

Vorteile der ordentlichen Mitgliedschaft:
* Zusendung aller Einladungen zu Veranstaltungen des Tennengauer Kunstkreises (per Post und/oder per e-mail)
* Ermäßigung bei unseren Kunstfahrten
* Ermäßigung beim Aktzeichen-Kurs
* Einladung zu unseren geschlossenen Mitgliederveranstaltungen

Fotos & Grundriss

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Geschichte des Tennegauer Kunstkreis

1979 war der Gollinger Bildhauer Josef Zenzmaier gemeinsam mit seinem Kollegen Bernhard Prähauser Gründer dieser Vereinigung bildender Künstler und gab ihr den Namen der Region, die dieses Forum abdecken sollte. Vier Jahrzehnte später hat sich das ursprüngliche Aufgabenfeld gewandelt, der Blick nach außen, über die Grenzen, wurde ein wichtiger Aspekt; der Kontakt zu „nicht-im-Tennengau“ lebenden Künstlern erweiterte den Horizont und die gemeinsame Präsentation überregionaler und international bekannter Künstler ist nunmehr ebenso wichtig geworden wie die Förderung lokaler Kunstschaffender.

Von großer Bedeutung für das Selbstverständnis ist dabei vor allem die Förderung junger Künstler, denen mit Ausstellungsmöglichkeiten in der eigenen Galerie ein Podium und Publizität gegeben wird. Das ursprüngliche Veranstaltungszentrum waren Räume im früheren Gasthof „Grüner Baum“ in Hallein, wo mit Ausstellungen, Vorträgen, mit Musik und Diskussionen, aber auch mit städtebaulicher Beschäftigung mit der Halleiner Altstadt sowie mit dem bis heute organisierteren Aktzeichenkurs unter Leitung von Josef Zenzmaier ein Freiraum  der Begegnung geschaffen wurde.

Ende der 80er Jahre bot Bernhard Prähauser die Räume seiner Werkstatt am Molnarplatz, die er unter der Bezeichnung „Galerie Pro Arte“ auch als  Ausstellungsort benutzte, dem Tennengauer Kunstkreis als eigenes Veranstaltungslokal an: Diese fünf Räume der Galerie Pro Arte mit dem anschließenden Garten und dem davor liegenden Molnarplatz im städtischen Gefüge des historischen Stadtzentrums waren Präsentationsort von Ausstellungen, Lesungen, Vorträgen und gleichzeitig Büro und Treffpunkt für alle Mitglieder der Vereinigung.

1989 organisierte sich der Verein neu, nachdem Zenzmaier seine leitende Tätigkeit an den in Hallein lebenden Künstler Peter Hartl übertragen hatte. Neue Impulse in puncto Programmgestaltung, Förderung regionalen Potentials und Aufwertung der Ausstellungstätigkeit auch im kultur- und gesellschaftspolitischen Umfeld der Region erfuhr der Tennengauer Kunstkreis, nachdem im Jahr 1991 Helga Besl die Leitung übernommen hatte. Es folgte in mehrjährigen Etappen und in Absprache und Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt die Umgestaltung und Modernisierung der historischen Räume in der Galerie.

Der sich im Erdgeschoss eines hinsichtlich seiner ursprünglichen Funktion als Teil der mittelalterlichen Stadtmauer auch historisch interessanten Gebäude befindende nunmehrige zentrale Veranstaltungsraum des Tennengauer Kunstkreises bot mit seiner kleinräumig strukturierten Ausstellungsfläche in etwa acht Ausstellungen pro Jahr Künstlern  eine konzentrierte Präsentationsfläche für graphische Arbeiten, Fotografien und Malerei. Aber auch dreidimensionalen Werken wurde hier ein Podium gewährt. – Und schließlich konnte eine 1995 begonnene Partnerschaft zur Internationalen Sommerakademie für bildende Kunst Salzburg geknüpft werden, wodurch zahlreiche international bekannte Künstler wie z. B. Nancy Spero und Leon Golub, Geoffrey Hendricks, Hella Berent, Susanne Tunn oder Rivka Rinn in der Galerie ausstellten.

Nach der Kündigung des Mietvertrags für die Galerieräume am Molnarplatz durch den aus dem Lungau zurückgekehrten Bernhard Prähauser folgte 2007 ein einjähriges „heimatloses“ Intermezzo, das der Verein mit Ausstellungskooperationen überbrückte.

Gleichzeitig wurde nach einem neuen Ausstellungslokal gesucht. Dieser Prozess wurde im Frühsommer 2008 abgeschlossen und die Stadtgemeinde Hallein stellte dem Tennengauer Kunstkreis neue Räumlichkeiten in den renovierten Gebäuden des zentralen Stadtplatzes zur Verfügung: bei der Benennung des neuen Veranstaltungslokals sollte durch die Übernahme des Namensteils „pro arte“ konzeptionelle Kontinuität zum bisherigen Programm betont und durch die Voransetzung von „kunstraum“ ein räumlicher Neubeginn signalisiert werden sollte. kunstraum pro arte soll überdies für die Offenheit des Vereinslokals auch für Veranstaltungen abseits des Galeriebetriebs stehen.

 

Partner, Förderer, Impressum

kunstraum pro arte · Schöndorferplatz 5 · A-5400 Hallein